Blog über Kaffee, Geschmack & Aromastreifen | STR1PES

Von der Zuckerzange zu STR1PES – Wie sich das Süßen von Kaffee in fast 180 Jahren verändert hat

Fast jeder hat schon einmal einen Würfelzucker in den Kaffee geworfen. Doch kaum jemand weiß, dass diese kleine Erfindung auf eine einfache Bemerkung beim Mittagessen zurückgeht.

Heute stehen auf jedem Café-Tisch Zuckersachets, Würfelzucker oder Zuckerstreuer. Wer einen Vanille Latte oder Karamell Cappuccino bestellt, bekommt meist einen Pumpstoß Sirup. Und inzwischen gibt es sogar feste Aromastreifen zum Süßen von Kaffee.

Doch warum hat sich das Süßen von Kaffee überhaupt so entwickelt?

Die Antwort beginnt nicht in einem Café – sondern mit einem Zuckerhut.

Als Zucker noch mit Hammer und Zange zerkleinert wurde

Heute kaufen wir Zucker in handlichen Packungen. Vor rund 200 Jahren war das völlig anders.

Zucker wurde damals in großen, kegelförmigen Zuckerhüten verkauft. Wer seinen Kaffee oder Tee süßen wollte, musste mit einer speziellen Zuckerzange oder sogar einem Hammer Stücke abbrechen.

Das war mühsam, ungenau und führte nicht selten zu verletzten Fingern.

Für viele Familien gehörte das zum Alltag.

Eine Idee beim Mittagessen veränderte alles

Der österreichische Unternehmer Johann Christoph Rad leitete im 19. Jahrhundert eine Zuckerraffinerie im damaligen Datschitz.

Der Überlieferung nach beklagte sich seine Ehefrau darüber, wie umständlich das Zerhacken der Zuckerhüte sei. Sie wünschte sich Zucker, der bereits in kleinen Portionen erhältlich wäre.

Rad griff diese Idee auf.

Innerhalb weniger Monate entwickelte er eine Presse, mit der Zucker in gleichmäßige Würfel gepresst werden konnte.

Eine kleine Erfindung mit großer Wirkung.

Schon wenige Jahre später verbreitete sich der Würfelzucker in weiten Teilen Europas und erleichterte den Alltag unzähliger Menschen.

Warum wiegt ein Würfelzucker bis heute meist rund 3-4 Gramm?

Eine spannende Frage.

Der Würfelzucker wurde so entwickelt, dass er leicht portionierbar ist. Rund 4 Gramm Zucker erwiesen sich als praktische Menge für eine normale Tasse Kaffee oder Tee.

Wer seinen Kaffee etwas süßer mochte, nahm einfach zwei Würfel.

So entstand ganz ohne gesetzliche Vorgabe ein Standard, der sich bis heute gehalten hat.

Auch moderne Zuckersachets enthalten häufig ungefähr dieselbe Menge.

Über Generationen hinweg haben sich deshalb 4 bis 8 Gramm Zucker als bevorzugter Bereich für eine Tasse Kaffee etabliert.

Warum verwenden Cafés heute meistens Sirup?

Mit der Zeit veränderten sich die Wünsche der Kaffeetrinker.

Viele wollten nicht nur Süße, sondern gleichzeitig neue Geschmacksrichtungen wie Vanille, Karamell oder Haselnuss.

Deshalb setzte sich in vielen Cafés Kaffeesirup durch.

Über Dosierpumpen gelangen meist 15 bis 20 Milliliter Sirup in das Getränk. Das sorgt dafür, dass jeder Latte Macchiato oder Cappuccino möglichst gleich schmeckt und das gewünschte Aroma zuverlässig wahrnehmbar ist.

Sirup besteht jedoch nicht nur aus Aroma, sondern bringt auch zusätzliche Flüssigkeit in den Kaffee.

Vom Würfelzucker zur nächsten Idee

Fast 180 Jahre nach der Erfindung des Würfelzuckers stellt sich dieselbe Frage wie damals:

Wie lässt sich Kaffee möglichst einfach, sauber und gleichmäßig süßen?

Während der Würfelzucker das mühsame Zerhacken der Zuckerhüte ersetzte und Sirup Aroma und Süße kombinierte, entstehen heute neue Lösungen.

Eine davon sind STR1PES Aromastreifen.

Sie verbinden Süße und Geschmack in einer festen Form. Ein Streifen wiegt rund 9,5 Gramm und kann bei Bedarf einfach halbiert oder sogar gedrittelt werden. Dadurch lässt sich die Süße individuell anpassen ohne flüssigen Sirup und ohne zusätzliche Flüssigkeit im Kaffee.

Mehr über STR1PES und die verschiedenen Geschmacksrichtungen erfahren Sie hier:

👉 https://www.str1pes.de

Fazit

Die Geschichte des Kaffees zeigt, dass sich unsere Art zu süßen immer wieder verändert hat.

Vom Zuckerhut über den Würfelzucker bis hin zu aromatisierten Kaffeespezialitäten ging es stets darum, Kaffee einfacher, gleichmäßiger und angenehmer zu genießen.

Vielleicht stehen wir heute erneut an einem solchen Punkt.

Denn wie schon vor fast 180 Jahren entwickeln sich auch heute neue Ideen, die den Kaffeegenuss verändern können – nicht, indem sie den Kaffee ersetzen, sondern indem sie bekannte Gewohnheiten neu denken.

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